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Russische Filmtage

Die Rückkehr des russischen Kinos / Zuhause fremd

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FILME

Okkupation Mysterien

Regie: Andrej Kudinenko, Weißrussland 2004, 90 min.

" Wenn der Krieg zu Ende geht, werde ich Filme drehen". - "Welche, Sowjetische oder Deutsche?" - "Unsere, Weißrussische!". - Mit diesem Dialog von zwei Polizisten beginnt das Kriegsdrama von Andrei Kudinenko, dem Absolvent der Kunstakademie in Weißrussland, das eben dort von den offiziellen Behörden für öffentliche Vorführungen verboten wurde. Sein Debüt entstand aus einem Kurzfilm "Adam und Eva" mit Unterstützung des Rotterdamer Filmfestivals und besteht aus drei Novellen "Adam und Eva", "Mutter" und "Vater". Der Film ist mit wahrer Leidenschaft und mit modernem Verständnis für den Film als einer aktuellen folkloristischen Form gemacht. Allein schon die Tatsache, dass er nicht vom Staat, sondern von einer privaten Firma produziert wurde, macht ihn revolutionär. Darüber hinaus erzählt er die Geschichte des Partisanenkriegs kontrovers zur offiziellen Geschichtsschreibung.
Das ist das erste Zeichen für die Geburt des nicht-sowjetischen, weißrussischen Films.

 


 
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